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Detox heißt Entgiften

Smoothies mit Tomaten, Gurken, Kiwi und Papaya

Definition Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt stellt im Organismus ein wichtiges Regulationssystem dar und sorgt für ein konstantes Verhältnis von Säuren und Basen. Umweltgifte, Fast Food, Stress, Krankheit und die Einnahme von bestimmten Medikamenten beeinflussen den Säure-Basen-Haushalt negativ. Detox bedeutet zu entgiften, sich innerlich von den Folgen schlechter Ernährung, von Schadstoffen, stressbedingter Hormonvergiftung und Umweltverschmutzung zu reinigen.

Gesicht geformt auf einer Seite aus Gemüse auf der anderen aus Fastfood

Ursachen einer chronischen Übersäuerung

Der Körper versucht den Säureüberschuss durch basische Nährstoffe und körpereigene Mineralstoffe zu neutralisieren. Fehlen diese Mineralstoffe in der Nahrung oder werden sie über den Darm nicht ausreichend aufgenommen, greift der Organismus auf die Mineralstoffdepots zurück, die nach und nach geleert werden. Dieser Verlust an lebenswichtigen Nährstoffen führt dazu, dass der Körper regelrecht ausgelaugt wird. Sind die Mineralstoffreserven aufgebraucht, können die Säuren nicht mehr neutralisiert werden. Es bilden sich schwer lösliche Salze, die sich bevorzugt im Fett- und Bindegewebe anreichern. Die hohe Säurebelastung über einen längeren Zeitraum wird als chronische Übersäuerung bezeichnet. Das führt dazu, dass Stoffwechselprozesse entgleisen und Stoffwechselabfallprodukte eingelagert werden. Dadurch wird der Austausch von wichtigen Nähr- und Wirkstoffen im Gewebe beeinträchtigt. Bei fast allen chronisch Kranken besteht eine Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichtes zur sauren Seite hin. Stress und Tabakkonsum verschärfen das Ungleichgewicht noch zusätzlich.

Symptome

Durch ein unausgewogenes Verhältnis von Säuren und Basen und das Fehlen basischer Mineralsalze werden die überschüssigen Säuren in den Körpergeweben, wie z. B. dem Bindegewebe, abgelagert. Dies kann sich durch Müdigkeit, Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen oder Stressanfälligkeit äußern.
Eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes wird als Mitursache für verschiedene gesundheitliche Probleme angesehen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Venenleiden
  • Sodbrennen
  • allgemein schlechter Energiezustand wie chronische Müdigkeit, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen oder ein schwaches Immunsystem
  • Akne, Allergien, Ekzeme, Nieren-, Blasen- und Gallensteine, Reizdarm oder Entzündungen der Mundhöhle
  • Stoffwechselkrankheiten wie Gicht und Diabetes
  • Orthopädische Erkrankungen wie Arthrose, Bandscheibenvorfälle, Muskelverhärtungen, Osteoporose (Knochenschwund) und Weichteilrheumatismus
  • Cellulite, Haarausfall
  • bereits bestehende Krankheiten können sich verschlechtern
Reingungsmittel gegen Übersäuerung stehen vor Wasser

Detox

Wer detoxt, verzichtet für eine Weile auf übersäuernde Lebensmittel, denn vor allem bei falscher bzw. einseitiger Ernährung entstehen Säuren. Die Ernährung ist somit die wichtigste Einflussgröße, die den Säure-Basen-Haushalt verändert. Um die Säureausscheidung zu fördern gilt es deshalb vor allem, die Ernährung basenbildend umzustellen. Hochwertige basische Lebensmittel sind reich an den wichtigen Mineralstoffen Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium. Je mehr Mineralstoffe die Nahrung enthält, desto basischer ist die Wirkung.

  • Basenüberschüssige Lebensmittel bevorzugen
    • mineralstoffreiche, proteinarme pflanzliche Lebensmittel: Obst, Gemüse, Salate, Rohkost
    • kalziumreiche Milchprodukte
    • Kräutertees, Bikarbonat reiches Mineralwasser
  • Säureüberschüssige Nahrungsmittel vermeiden
    • Produkte tierischen Ursprungs: Fleisch, gepökelte Fleischwaren, Fisch, Eier
    • kalziumarme, fettreiche Milchprodukte: Rahmkäse, Schmelzkäse, Frischkäse
    • Softdrinks

Generell gilt: Je mehr Eiweiß ein Lebensmittel enthält, umso mehr Säure wird produziert. Was sauer schmeckt, ist nicht unbedingt auch ein Säurebildner. Zitronen oder Orangen sind zum Beispiel basenbildend.

Säuren und Basen in Balance

Neben einer ausgewogenen Ernährung ist die Sauerstoffversorgung, z. B. ein täglicher Spaziergang im Freien, und die Unterstützung der Ausscheidungsorgane Leber, Nieren und Haut z. B. mit basischen Produkten von wesentlicher Bedeutung, um eine Säure-Basen-Balance (wieder) herzustellen.
Da wertvolle Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Magnesium vielfach nicht ausreichend über die Ernährung aufgenommen werden, empfiehlt sich die Einnahme einer speziellen Kombination aus basischen Mineralien. Diese wichtigen Komponenten regulieren den Säure-Basen-Haushalt, indem sie das Basenangebot erhöhen, saure Stoffwechselprodukte abbauen und die Entwässerung fördern.

zu den Produkten

Tipp aus der Apotheke: Basische Körperpflege

Die heilsame und entspannende Wirkung basischer Mineralbäder war schon im Altertum bekannt. Entsprechend sind Basenbäder schon seit Jahren fester Bestandteil von Entschlackungs- und Entgiftungskuren.
Ziel der basischen Körperpflege ist es, die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten anzuregen und die regenerativen Hautfunktionen dadurch zu unterstützen.
Basenbäder mit speziell abgestimmten, natürlichen mineralischen und pflanzlichen Inhalts- und Pflegestoffen wie Blasentang und Ackerschachtelhalm eignen sich hervorragend für Voll- und Fußbäder sowie basische Körperwickel. Sie optimieren die Säure-Basen-Bilanz, zeichnen sich durch Haut pflegende und Bindegewebe straffende Eigenschaften aus und sind ein idealer Begleiter bei Fastenkuren.

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