Mundsoor

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In einem gesunden Organismus halten sich gute und schlechte Keime die Balance. Durch falsche Ernährung, chronische Erkrankungen, Stress oder Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika, kann dieses gesunde Gleichgewicht aber gestört werden, ebenso durch ein geschwächtes Immunsystem. Erkrankungen wie Mundsoor können dann die Folge sein. weiterlesen

Mundsoor

Die Flora der Mundschleimhaut setzt sich aus Pilzen, Bakterien und Viren zusammen, die sich in der Schleimhaut, auf Zunge, Zahnoberflächen und im Speichel befinden. Aufgabe dieser Mikroorganismen ist die Verhinderung einer Besiedlung mit Krankheitserregern. Außerdem sind sie für bestimmte Stoffwechselvorgänge, die im Mund stattfinden, zuständig.

In einem gesunden Organismus halten sich gute und schlechte Keime die Balance. Durch falsche Ernährung, chronische Erkrankungen, Stress oder Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika, kann dieses gesunde Gleichgewicht aber gestört werden, ebenso durch ein geschwächtes Immunsystem. Erkrankungen wie Mundsoor können dann die Folge sein.

Ursachen und Symptome

Mundsoor wird durch einen Hefepilz, Candida albicans genannt, ausgelöst. Dieser Pilz ist bei fast allen Menschen im Speichel vorhanden. Man spricht erst dann von Soor, wenn das Wachstum dieses Pilzes unnatürlich erhöht und dadurch das Gleichgewicht der Mundflora krankhaft gestört ist. Betroffen sind vor allem Kleinkinder und Personen mit schlechter Abwehrlage.
Zu erkennen ist Mundsoor an einem weißlichen Belag vor allem auf der Zunge, der sich jedoch über die gesamte Mundschleimhaut hin ausbreiten kann. Außerdem verursacht Soor übel riechenden Atem.
Behandelt wird Soor durch lokal angewandte Antimykotika. Dabei handelt es sich um Anti-Pilz-Medikamente, die es z. B. in Salbenform oder Suspension zum Auftragen auf die betroffenen Stellen gibt. In besonders schweren Fällen kann die Gabe von Arzneimitteln, die im gesamten Körper wirken, sinnvoll sein.
Wichtig: Da Soor ansteckend ist, sollte, wenn ein Säugling erkrankt ist, der noch gestillt wird, auch die Brust der Mutter mitbehandelt werden.

Tipp aus der Apotheke

Es gibt in der Apotheke verschiedene, rezeptfreie Medikamente, die zur Behandlung bei Mundsoor eingesetzt werden können. Gründliches Zähneputzen, Mundspülungen oder Gurgeln mit antibakteriellen Lösungen können wesentlich dazu beitragen, das Risiko für Erkrankungen der Mundschleimhaut deutlich zu reduzieren.