Fluoridierung

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Fluoride werden zur Gruppe der Spurenelemente gezählt und sind damit wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers. Sie werden vor allem zum Aufbau von Knochen und Zähnen benötigt. weiterlesen

Fluorid / Fluoridierung

Fluoride werden zur Gruppe der Spurenelemente gezählt und sind damit wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers. Sie werden vor allem zum Aufbau von Knochen und Zähnen benötigt.

Fluoride sind ein wirkungsvoller Schutz gegen die Entstehung von Karies. Fluoride wirken auf zwei Arten:

  • die Remineralisierung des Zahnschmelzes wirkt einer beginnenden Karies entgegen
  • Fluoride hemmen den Bakterienstoffwechsel und dadurch die Säureproduktion, die den Zahnschmelz angreift.

Die beste Kariesprophylaxe ist Fluorid, das direkt an den Zähnen angewandt wird. Deshalb wird auch fluoridierte Zahnpasta bei Kindern empfohlen, Fluoridtabletten dagegen nicht mehr.
Zahncremes für Kinder werden anders dosiert als die für Erwachsene. Damit die Fluoridmenge keine negativen Auswirkungen hat, sollte darauf geachtet werden, dass vor allem Kinder bis zum Schulalter die Zahnpasta möglichst nicht verschlucken. Zeichen einer Überdosierung können weißlich bis bräunliche Flecken auf dem Zahnschmelz sein, die vor allem während der Zahnentwicklung entstehen.

Zähne und Zahnschmelz stärken

So können Kinder und Erwachsene den Zahnschmelz durch die Anwendung eines Fluoridgelees stärken, mit dem die Zähne einmal wöchentlich zusätzlich geputzt werden. Die Fluoridkonzentration dieser Gelees ist sehr viel höher als die einer normalen Zahnpasta. Die Zähne werden mit damit wie gewöhnlich sehr sorgfältig gebürstet. Danach wird der Mund allerdings nicht ausgespült, das auf der Zunge befindliche Gel wird lediglich ausgespuckt. Durch das anhaftende Gel wird der Zahnschmelz gestärkt. Wer zu Karies neigt, sollte die Zähne mit einem Fluoridlack überziehen lassen. Dieser Schutzlack wird in der Zahnarztpraxis aufgetragen und haftet einige Stunden bis Tage auf den Zähnen. In dieser Zeit werden die Fluorid-Mineralien vom Zahnschmelz aufgenommen, was ihn widerstandsfähiger und kräftiger macht.

Tipp aus der Apotheke

Für Kinder werden je nach Alter unterschiedliche Zahncremes empfohlen, die in der Apotheke erhältlich sind: Für Kleinkinder gibt es besonders niedrig dosierte Zahnpasta. Diese enthält 0,05 Prozent Fluorid. Auf der Packung ist diese Menge oft auch mit „500 ppm“ (parts per million) angegeben. Zahnpasta mit über 0,1 Prozent Fluorid (mehr als 1000 ppm) wird erst dann empfohlen, wenn die bleibenden Zähne durchbrechen.