Dritte Zähne

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Das berüchtigte Wasserglas am Nachttisch der Großmutter mit dem darin schwebenden Gebiss – das verbinden immer noch viele mit „dritten Zähnen“ bzw. Prothesen. Es gibt heute jedoch viele verschiedene und angenehmere Möglichkeiten, fehlende Zähne zu ersetzen. Welche Lösung am sinnvollsten ist, hängt von der individuellen Situation ab. weiterlesen

Prothesen und Pflegemittel

Das berüchtigte Wasserglas am Nachttisch der Großmutter mit dem darin schwebenden Gebiss – das verbinden immer noch viele mit „dritten Zähnen“ bzw. Prothesen. Es gibt heute jedoch viele verschiedene und angenehmere Möglichkeiten, fehlende Zähne zu ersetzen. Welche Lösung am sinnvollsten ist, hängt von der individuellen Situation ab. Eine wichtige Rolle spielt der Zustand von Zahnfleisch, Kieferknochen und noch vorhandenen Zähnen.

Teil- oder Vollprothese – die berühmten „Dritten“ und die Kernfrage: Fest sitzend oder herausnehmbar?

Fester Zahnersatz ist dann sinnvoll, wenn nur ein einzelner Zahn ersetzt werden muss. Dafür wird eine Metall-Zahnwurzel aus Titan in den Kieferknochen implantiert und auf diese der Ersatzzahn aus Kunststoff gesetzt. Wenn viele oder alle Zähne fehlen, werden Teil- oder Vollprothese, die fest sitzend oder abnehmbar sind, empfohlen.

Aufwand, der sich lohnt

Am Anfang werden Kieferabdrücke und Wachsmodelle angefertigt, und der Zahntechniker bekommt wichtige Angaben für die Herstellung einer individuellen Prothese. Aus einem großen Sortiment können neue Kunststoff-Zähne ausgesucht werden. Diese Zähne kann der Techniker zusätzlich individuell bearbeiten.

Tipp aus der Apotheke: Wichtig ist die regelmäßige Pflege der „Dritten“ und die Kontrolle

Abnehmbare Voll- und Teilprothesen und Zahnersatz brauchen ebenso regelmäßige Pflege wie natürliche Zähne. Reinigungstabletten wirken schonend und gründlich und befreien von Bakterien; zur Entfernung von Belag auf Voll- und Teilprothesen ist das bloße Einlegen in eine Reinigungslösung jedoch unzureichend. Einmal täglich sollte die Zahnprothese mit einer speziellen Prothesenbürste geputzt werden. Dafür kann zusätzlich eine Zahncreme verwendet werden, prinzipiell reicht jedoch das Abbürsten unter fließendem Wasser. Wasch- oder Geschirrspülmittel eignen sich nicht zur Reinigung. Auch darf die Prothese nie mit heißem Wasser gereinigt oder ausgekocht werden, denn dies könnte zu einer dauerhaften Verformung führen.
Mindestens einmal jährlich sollte eine Reinigung durch den Zahnarzt durchgeführt und der Sitz der Prothese kontrolliert werden.
Prothesenbürsten, Zahnpasta speziell für dritte Zähne sowie Mundpflegesysteme für Menschen mit Prothesen und Behälter zur hygienischen Aufbewahrung von Prothesen sind in der Apotheke erhältlich.