Aphten & Entzündungen

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Aphten sind kleine entzündete Stellen der Mundschleimhaut und finden sich vor allem an Zahnfleisch und in der Mundhöhle im Bereich der Wangen, Lippen oder Zunge. Die meist harmlosen, aber sehr schmerzhaften Bläschen haben einen Durchmesser von ca. einem Millimeter bis drei Zentimeter, sind weiß oder gelblich gefärbt und von einem schmalen roten Rand begrenzt. weiterlesen

Aphten

Aphten sind kleine entzündete Stellen der Mundschleimhaut und finden sich vor allem an Zahnfleisch und in der Mundhöhle im Bereich der Wangen, Lippen oder Zunge. Die meist harmlosen, aber sehr schmerzhaften Bläschen haben einen Durchmesser von ca. einem Millimeter bis drei Zentimeter, sind weiß oder gelblich gefärbt und von einem schmalen roten Rand begrenzt.

Aphten können einzeln oder zu mehreren auftreten. Typisch für Aphten sind sehr schmerzhafte entzündliche Herde auf der Mundschleimhaut, die sehr berührungsempfindlich sind. Meist verschwinden sie nach ca. zehn Tagen wieder, größere Aphten benötigen zur Abheilung einige Wochen. Aphten sind nicht ansteckend.

Mögliche Ursachen

  • genetische Faktoren
  • geschwächtes Immunsystem z. B. durch Stress, Schlafmangel oder Krankheit
  • Vitaminmangel
  • empfindliche Reaktion auf spezielle Nahrungsmittel wie Obst oder Nüsse
  • mechanische Verletzungen z. B. durch Zahnspangen, zu starkes Zähneputzen, Gebiss

Vorbeugende Maßnahmen

Grundsätzlich sollte man zur Vorbeugung auf eine gute Mundhygiene achten sowie darauf, die Zähne und das Zahnfleisch nicht zu verletzen. Alle sechs Monate sollte ein Zahnarzt zur Kontrolle aufgesucht werden. Auch eine gesunde Lebensweise, durch die das Immunsystem gestärkt wird, ist wichtig. Darüber hinaus sollten zu heiße Nahrungsmittel und Getränke vermieden werden. Zusätzlich können Entspannung und Stressabbau dazu beitragen, das Auftreten von Aphten zu vermindern.

Tipp aus der Apotheke

Es gibt kein spezielles Mittel gegen Aphten. Zur Unterstützung des natürlichen Heilungsprozesses und zur Schmerzlinderung eignen sich chlorhexidinhaltige Lösungen sowie desinfizierende und wundheilungsfördernde Salben, die mit einem Wattestäbchens auf die entzündete Stelle getupft werden. Es gibt zudem bewährte Hausmittel: Salbei, Kamille, Melisse, Honig, Aloe Vera und Ringelblumenextrakt wirken entzündungshemmend.