Wurminfektionen

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Wurmerkrankungen sind weltweit verbreitet und treten relativ häufig auf. Besonders bei Kindern werden Wurmerkrankungen oft diagnostiziert, nicht selten sind dann auch andere Familienmitglieder betroffen. Im Normalfall sind diese Erkrankungen harmlos und können gut behandelt werden. weiterlesen

Wurminfektionen

Wurmerkrankungen sind weltweit verbreitet und treten relativ häufig auf. Im Normalfall sind diese Erkrankungen zwar unangenehm, aber harmlos und können gut behandelt werden.

Maden-, Band-, und Spulwürmer

Besonders oft werden Madenwürmer bei Kindern hauptsächlich im Kindergarten- oder Schulalter und eher in der kalten Jahreszeit diagnostiziert.
Madenwürmer sehen aus wie Nähgarn und werden deshalb auch als Fadenwürmer bezeichnet. Sie können mehrere Wochen in Spielsachen, Kleidung oder Möbeln überleben. Bandwürmer und Spulwürmer kommen eher selten vor.

Ansteckung

Die Infektion erfolgt vor allem bei Kindern durch Ablecken schmutziger Finger, nach Spielen im Freien oder dem Streicheln von Tieren. Dadurch gelangen die Eier von Madenwürmern in den Mund und entwickeln sich innerhalb von vier bis acht Stunden zu Würmern. Weibliche Madenwürmer sterben nach der Eiablage, die in den Analfalten erfolgt. Männliche Würmer bleiben im Darm. Die Eier verursachen im Analbereich Juckreiz. Durch Kratzen gelangen die Wurmeier unter die Fingernägeln und auf diese Weise wieder in den Körper. Über Spielzeug, Kleidung oder Lebensmittel können Würmer auch auf andere Personen übertragen werden.
Bandwürmer werden mit der Nahrung aufgenommen, Spulwürmern auch über Fallobst oder rohes, ungewaschenes Gemüse.
Besteht der Verdacht auf eine Wurmerkrankung, sollten Eltern ihre Kinder schnellstmöglich zum Kinderarzt bringen. Familienmitgliedern sollten sich ebenfalls untersuchen lassen.
Wurmerkrankungen verschwinden unerkannt oft von alleine. Erst wenn die Würmer im Stuhl zu sehen sind, wird die Infektion erkannt.

Tipp aus der Apotheke

Ausreichende Hygienemaßnahmen sind wichtig, um eine Wurminfektion zu vermeiden. Besonders vor dem Essen und nach dem Gang auf die Toilette ist regelmäßiges Händewaschen Pflicht. Zur Bekämpfung von Würmern werden Anthelminthika (Wurmmittel) mit Wirkstoffen wie Mebendazol, Praziquantel oder Ivermectin eingesetzt. Heilpflanzen mit anthelminthischer Wirkung sind beispielsweise das indianische Wurmkraut oder der einheimische Rainfarn.