Gluten-Intoleranz

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Gluten ist ein Sammelbegriff für Proteine (Klebereiweiße), die in den Getreidesorten Weizen, Dinkel, Grünkern, Gerste, Roggen und Hafer enthalten sind. Bei Menschen mit Gluten- Unverträglichkeit löst ein bestimmter Getreidebestandteil, das sogenannte Klebereiweiß oder Gluten, eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut aus. weiterlesen

Gluten-Unverträglichkeit – Zöliakie

Gluten-Unverträglichkeit bzw. Zöliakie ist eine Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten, der in verschiedenen Getreidearten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt.

Beschwerdebild bei Zöliakie

Die Gluten-Unverträglichkeit verursacht eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Dadurch sterben mit der Zeit Millionen von Dünndarmzotten ab, die jedoch wichtig sind, um die Nahrungsbestandteile zu verdauen und aufzunehmen. Ohne intakte Darmzotten kommt es zu Mangelerscheinungen und Verdauungsstörungen, wie Blähungen oder Müdigkeit.

Dauerhaft unverträglich

Die Unverträglichkeit wird zum Teil vererbt. Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich, sodass die Zöliakie lebenslang bestehen bleibt. Mindestens ein Prozent der Bevölkerung in Europa ist betroffen – doch die Zahlen steigen. Als Ursachen werden zum einen das gesteigerte Bewusstsein für die Erkrankung genannt, zum anderen die modernen Ernährungsgewohnheiten.

Strikter Verzicht auf Gluten

Auf Nahrungsmittel, die Gluten enthalten, sollten Menschen mit Zöliakie unbedingt verzichten. Selbst eine kleine Menge an Gluten kann Beschwerden auslösen. Im Rahmen einer strikte glutenfreien Ernährung erholt sich die Dünndarmschleimhaut im Laufe von einigen Monaten wieder.

Abwechslungsreiche Ernährung ist einfacher als gedacht

Die glutenfreie Ernährung kann einfacher sein, als oft angenommen wird, denn viele Grundnahrungsmittel sind von Natur aus glutenfrei. Zum Beispiel Kartoffel, Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Gemüse, Obst, Nüsse, Milch- und Milchprodukte ohne Getreidezusatz, Käse sowie unverarbeitetes Fleisch. Außerdem wurden in den letzten Jahren immer mehr diätetische, glutenfreie Lebensmittel auf den Markt gebracht, die inzwischen auch im Supermarkt erhältlich sind.

Tipp: In der Apotheke gibt es einen Glutenunverträglichkeit Selbsttest. Der Test ist bei Symptomen sinnvoll, die möglicherweise auf die Erkrankung hinweisen. Außerdem eignet sich der Test zur Überprüfung des Erfolgs einer glutenfreien Ernährung