Blähungen

(142 Produkte)
Die Hälfte der Bundesbürger klagt nach dem Essen über Blähungen, Völlegefühl, Bauchkrämpfe oder Müdigkeit. Auch wenn diese Verdauungsstörungen keine organisch gravierende Erkrankung sind – die Symptome sorgen für Leidensdruck. Eine Umstellung der Ernährung und pflanzliche Arzneimittel können die Beschwerden jedoch lindern. weiterlesen

Blähungen

Nahezu die Hälfte der Bundesbürger klagt nach dem Essen über Blähungen, Völlegefühl, Bauchkrämpfe oder Müdigkeit. Auch wenn diese Verdauungsstörungen keine organisch gravierende Erkrankung sind – die Symptome sorgen für hohen Leidensdruck. Eine Umstellung der Ernährung, Entspannung und pflanzliche Arzneimittel können die Beschwerden jedoch lindern. Vor allem Pflanzen mit Bitterstoffen sind ausgezeichnete Heilkräuter bei Blähungen.

Blähungen – kein Tabu

Bereits gelegentliche Blähungen sind zwar harmlos, aber sehr unangenehm. Werden jedoch übermäßig Gase im Verdauungstrakt produziert, können diese Gase nicht entweichen und der Darm bläht sich auf, was sehr quälend sein kann.
Die Aufblähung des Verdauungstraktes durch Gase, die bei der Verdauung entstehen, wie Methan, Kohlenmonoxid und andere Gärgase, mit oft übermäßigem Abgang von Darmgasen, wird „Flatulenz“ genannt. Können diese Darmgase nicht entweichen, kann dies sehr unangenehme Bauchkrämpfe und äußerst schmerzhafte Koliken verursachen. Dies wird als Blähsucht oder „Meteorismus“ bezeichnet.

Auf die Ernährung achten

Menschen, die zu Blähungen neigen, sollten bestimmte Nahrungsmittel vom Speiseplan streichen. Dazu zählen Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Rosenkohl, Knoblauch, Weizenkleie, Aprikosen oder Vollkornbrot.
Außerdem können Stress oder zu schnelles Essen Blähungen fördern, ebenso wie der Genuss kohlesäurehaltiger Getränke, Kaugummikauen oder Rauchen. Darüber hinaus sollten künstliche Süßstoffe vermieden werden.

Tipp aus der Apotheke

Besonders bewährt bei Blähungen, aber auch bei Völlegefühl und Krämpfen im Magen-Darm-Bereich, haben sich Bitterstoffe. Sie gehören zu den wichtigsten Arzneistoffen der Naturheilkunde und entfalten schon in der Mundhöhle ihre Wirkung. Sobald der bittere Geschmack wahrgenommen wird, beginnt der Speichel zu fließen und gleichzeitig wird die Produktion von Magen-, Galle- und Bauchspeicheldrüsensaft angeregt. Pflanzen, die eine besonders hohe Dosis an Bitterstoffen enthalten, sind z. B. Engelwurz und Wermutkraut sowie Benedikten- und Gänsefingerkraut. Hochwertige pflanzliche Kombinationspräparate mit Bitterstoffen gibt es in der Apotheke.