Erkältung & Immunsystem

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Jeder Mensch kennt Erkältungen, sie kommen mit Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen und gelegentlich auch mit leichtem Fieber. Aber was genau passiert bei einer Erkältung, lässt sie sich heilen und was kann man generell gegen eine Erkältung tun? Lesen Sie mehr in unserem Informationstext über Erkältung und Immunsystem. weiterlesen

Was ist eine Erkältung?

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit, Abgeschlagenheit und leichtes Fieber: bei diesen Symptomen weiß jeder, worum es sich handelt – eine Erkältung ist im Anmarsch. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist kaum jemand immun dagegen. Aber was genau ist es für eine Erkrankung? Dabei handelt es sich eigentlich um eine in der Regel harmlose Infektion der oberen Atemwege, also der Nasenschleimhaut, des Rachens bis hin zur Entzündung des Kehlkopfes und der Bronchien. Erwachsene erkranken durchschnittlich 2-4 Mal im Jahr, während Kinder, deren Immunsystem sich noch in der Entwicklung befindet, auch 8-10 Mal jährlich Symptome zeigen können.

Unser komplexer Verteidigungsmechanismus: das Immunsystem

Das Immunsystem des Menschen ist ein ausgeklügelter Abwehrmechanismus gegen körperfremde Substanzen. Tag für Tag setzt es sich mit eindringenden Bakterien, Viren, Pilzen und anderen als fremd eingestuften Strukturen und Organismen auseinander. Alle äußeren und inneren Barrieren, also die Haut und die Schleimhäute des Körpers (wie die Schleimhaut des Nasen-Rachen-Raums oder des Darms), dienen der Immunabwehr, indem sie das Innere des Körpers vor dem Eindringen der fremden Substanzen schützen. Unterstützt werden sie von zahlreichen verschiedenen Immunzellen und einer ganzen Armee von Antikörpern, die sich auf bestimmte Erreger spezialisiert haben. Dieser komplexe Verteidigungsmechanismus arbeitet rund um die Uhr und in der Regel unbemerkt. Bei hartnäckigeren Infektionserregern nimmt die Abwehr jedoch etwas Zeit und „Kraft“ in Anspruch, was sich dann in einschlägigen Symptomen äußert, wie man am Beispiel des Schnupfens gut erkennen kann.

Schnupfen: lästig aber hilfreich

Mit jedem Atemzug atmen wir Fremdstoffe ein, die vom Immunsystem analysiert und entsprechend entsorgt werden. Treffen sie dabei auf einen besonders hartnäckigen Gegner, so müssen besondere Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden: Es wird ein schleimiges Sekret produziert, das die Erreger aufnimmt. Die Flimmerhärchen der Nasenschleimhaut befördern diesen dann nach draußen. Beim Betroffenen äußert sich dieser Zustand in einer laufenden Nase und ständigem Niesreiz. Durch die rasend schnelle Vermehrung der Schnupfenviren wird eine Entzündungsreaktion ausgelöst, die Nasenschleimhaut schwillt an und behindert auf diese Weise die Nasenatmung. Diese störenden Symptome lassen sich mit abschwellenden Nasensprays lindern, welche jedoch nicht über längere Zeit angewendet werden sollten. Ähnliche Wirkung haben auch schleimhautabschwellende Schnupfen-Tabletten und -Säfte. Speziell werdende Mütter erkranken häufig an Schnupfen, denn eine Schwangerschaft stellt das Immunsystem ganz besonders auf die Probe. Doch gerade dann sollte auf alle schleimhautabschwellenden Mittel verzichtet werden. Erkranken Sie an Schnupfen in der Schwangerschaft, sollten Sie sich daher gut in Ihrer Apotheke beraten lassen, bevor Sie ihre üblichen Mittel einnehmen.

Grippe Symptome: Therapie bei Schnupfen, Husten, Heiserkeit

Die Dauer eines grippalen Infekts, nicht zu verwechseln mit einer „echten Grippe“, beträgt bei komplikationslosem Verlauf etwa eine Woche. Nach etwa drei bis sieben Tagen sollte sich der Zustand zumindest deutlich bessern und nach zwei Wochen sind die meisten Menschen wieder gesund. Da der tatsächliche Verlauf jedoch von vielen Faktoren wie Alter, Allgemeinzustand, Zustand des Immunsystems und Begleiterkrankungen abhängt, schwankt die individuelle Behandlungsdauer von Mensch zu Mensch. Eine Therapie im eigentlichen Sinne ist bei einer gewöhnlichen Erkältung nicht notwendig, denn die Beschwerden gehen auch von allein zurück. Man kann jedoch einiges tun, um die unangenehmen Symptome zu lindern und so den Genesungsprozess zu erleichtern und zu unterstützen.

Grippostad: schnell Hilfe bei Erkältung

Wenn eine Erkältung Sie wie eine Lawine überrollt, dann hilft nur noch eins: Ab ins Bett und dem Körper die nötige Ruhe geben, um wieder gesund zu werden. Doch manch ein Betroffener fühlt sich so schlecht, dass an Erholung nicht zu denken ist. In diesem Fall hilft gegen Erkältung ein Kombinationspräparat mit aufeinander abgestimmten Wirkstoffen, die alle Erkältungsbeschwerden auf einmal bekämpft und das Immunsystem bei seiner Arbeit unterstützt. Grippostad enthält vier verschiedene Wirkstoffe und lässt so die Nase abschwellen, lindert Reizhusten, Fieber und Schmerzen. Gleichzeitig hilft Vitamin C dem Immunsystem auf die Sprünge. (Achtung: in der Schwangerschaft sollte auf die Einnahme von Grippostad verzichtet werden.)

Erkältung beim Sport ausschwitzen?

Bei ganz milden Erkältungssymptomen kann eine leichte sportliche Betätigung in der Tat hilfreich sein, solange die Belastung nicht zu groß wird. Damit kurbeln Sie ihr Immunsystem an und fördern sogar eine schnellere Genesung. Bei fieberhaften Infekten und Abgeschlagenheit hingegen sollten Sie auf jegliche sportlichen Aktivitäten verzichten und sich im Bett auskurieren.

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