Zusammensetzung
1 g Gel
| Carbomer 40000-60000 |
+ |
| Cetylpyridinium chlorid 1-Wasser |
+ |
| Ethanol 96% (V/V) |
+ |
| Propylenglycol |
+ |
| Trometamol |
+ |
| Wasser, gereinigt |
+ |
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff vernichtet schädliche Bakterien, Pilze und Viren, die die Haut oder die Schleimhaut in Mund und Rachen besiedeln. Die Substanz lagert sich in die Zellwand der Erreger und frisst unter anderem Löcher in die äußere Schutzhülle der Keime. Auf diese Weise strömen überlebenswichtige Stoffe aus dem Zellinneren nach draußen.
Anwendungsbereich
Wundbehandlungsmittel. Wird angewendet zur lindernden Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden mit bakterieller Superinfektion mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern wie z.B. Riss-, Kratz-, Schürfwunden.
Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Das Gel wird 2- bis 3-mal täglich in ausreichender Menge aufgetragen.
Behandlungsdauer:
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem klinischen Bild. Wenn sich die Beschwerden verschlechtern oder wenn innerhalb einer Woche keine Verbesserung eintritt, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt um Rat fragen
Überdosierung:
Es sind keine Folgen zu erwarten. Führen Sie die Behandlung wie in der Dosierungsanleitung angegeben fort. Sollten Sie jedoch ungewöhnliche Symptome feststellen, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.
Vergessene Einnahme:
Setzen Sie die Behandlung, wie in der Dosierungsanleitung angegeben, fort.
Therapieabbruch:
Wenn Sie die Behandlung vorzeitig abbrechen, kann die gewünschte Wirkung nicht eintreten.
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Die mit dem Arzneimittel behandelte(n) Stelle(n) können mit einem Verband bedeckt werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Ohneärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keineÜberdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wechselwirkungen
Es sind keine Arzneimittel bekannt, welche die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen oder durch das Arzneimittel beeinflusst werden.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Schwangerschaft
Schwangerschaft:
Es liegen keine Daten zur Sicherheit einer Anwendung bei Schwangeren vor. Das potentielle Risiko für den Menschen ist auf Grund fehlender Tierstudien nicht bekannt. Daher sollen Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht anwenden.
Stillzeit:
Da nicht bekannt ist, ob Tyrothricin oder Cetylpyridiniumchlorid in die Muttermilchübergeht, sollen Sie das Arzneimittel in der Stillzeit nicht anwenden.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkonium oder Cetylpyridinium)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Propylenglycol (EU-Nummer E 477)!
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