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SPASURET 200 Filmtabletten**

SPASURET 200
Abbildung ähnlich



Inhalt
Normgröße N3
Hersteller MERCKLE RECORDATI GMBH
PZN 3328600
Grundpreis 0,38 pro 1 Stück
statt  47,85 €
Verkaufspreis 38,15
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Zusammensetzung

1 Stück

Flavoxat 182,96mg
Hypromellose +
Lactose 1-Wasser +
Macrogol 6000 +
Magnesium stearat +
Maisstärke +
Povidon K25 +
Saccharose +
Talkum +
Titan dioxid +

Anwendungsbereich

- Zur Behandlung häufiger Entleerung kleiner Harnmengen (Pollakisurie)
- Bei zwingendem Harndrang
- Bei unwillkürlichem Harnverlust, der durch starken Harndrang gekennzeichnet ist (Dranginkontinenz)

Dosierung

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:
- 3-4mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 3-4mal täglich 200mg Wirkstoff [Povidon])
- Zur Vorbeugung von Beschwerden bei Harnkatheteruntersuchungen oder Blasenspiegelungen 1 Filmtablette (entsprechend 200mg Povidon) 1-2 Stunden vor der Untersuchung einnehmen.
- Eine Veränderung der Menge kann nach Beurteilung von Krankheitsbild, Wirkung und Verträglichkeit erfolgen.

Anwendungshinweise

- Die Filmtabletten unzerkaut nach den Mahlzeiten mit Flüssigkeit einnehmen.

Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme von magensäurehemmenden Arzneimittels sollte wegen möglicher Aufnahmebeeinflussung und demzufolge verminderter Wirksamkeit vermieden werden.

Nebenwirkungen

- Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen. Bei der Bewertung der Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

  • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
  • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten einschließlich Einzelfälle
  • Nicht bekannt: Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Nebenwirkungen:

- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

  • sehr selten (Zunahme bestimmter Blutzellen): Eosinphilie

- Erkrankungen des Immunsystems

  • sehr selten: allgemeine allergische Reaktionen (zum Teil mit Symptomen eines anaphylaktischen Schocks)

- Herzerkrankungen

  • sehr selten: Herzjagen und Herzklopfen (Tachykardie)

- Augenerkrankungen

  • sehr selten: Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukom), Sehstörungen

- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes

  • sehr selten: Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie),Übelkeit, Erbrechen, Schluckstörung (Dysphagie), Mundtrockenheit

- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

  • sehr selten: Fieber, Unwohlsein

- Erkrankungen des Nervensystems

  • sehr selten: Schwindel, Kopfschmerzen

- Psychiatrische Erkrankungen

  • sehr selten: Verwirrtheit (insbesondere beiälteren Patienten), Nervosität, Müdigkeit

- Erkrankungen der Nieren und Harnwege

  • sehr selten: Störung beim Wasserlassen (Dysurie)

- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

  • sehr selten: angioneurologischesÖdem, Nesselsucht und andere Hauterscheinungen

- Leber- und Gallenerkrankungen

  • nicht bekannt: Erkrankungen der Leber, Veränderungen der Leberwerte, Gelbsucht

Gegenmaßnahmen Bei Auftreten einer dieser Nebenwirkungen sollte das Arzneimittel zunächst abgesetzt werden und der Arzt konsultiert werden.

- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.


Gegenanzeigen

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Herzrhythmusstörungen mit Erhöhung der Herzschlagfrequenz
- Entzündung der Speiseröhre wegen eines Rückflusses von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre (Refluxösophagitis)
- Einengenden Veränderungen des Magen-Darm-Kanals
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Verengung oder Verschluss der ableitenden Harnwege
- Bei Kindern unter 12 Jahren sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden.
- Vorsicht ist geboten bei erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom)

Schwangerschaft

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
Obwohl bei umfangreicher Anwendung am Menschen keine schädigenden Wirkungen bekannt geworden sind, sollte das Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Hinweise

- Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich:

  • bei Patienten mit Engwinkelglaukom (erhöhtem Augeninnendruck bei engem Kammerwinkel des Auges). Die augenärztlicherseits empfohlenen, regelmäßigen Untersuchungen sollten durchgeführt werden. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angabe bei Ihnen früher einmal zutraf.
  • Ein Restharn- Anstieg ist ggf. zu beachten und eine restharnfreie Blasenentleerung nach Möglichkeit sicherzustellen. Vor Beginn der Therapie sollten außerdem hormonelle oder organische Ursachen wie Harntransportstörungen (intravesicale Obstruktion), Entzündungen und Tumore ausgeschlossen werden, welche ursächlich behandelt werden müssen.
  • Bei längerer Anwendungsdauer sollten Blutbildkontrollen durchgeführt werden.
  • Dieses Präparat bessert nur den vermehrten/verstärkten Harndrang (mit oder ohne Schmerzen sowie mit oder ohne Inkontinenz), ohne eine ihm zugrunde liegende Ursache zu beheben. Bitte suchen Sie daher bei nicht nur vorübergehenden Beschwerden Ihren Arzt auf.

- Kinder: An Kinder unter 12 Jahren soll dieses Arzneimittel nicht verabreicht werden.

- Das Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen und die Sehschärfe soweit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

- Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.


Sonstiges

- Das Arzneimittel ist bei zwingendem Harndrang und häufiger Entleerung kleiner Harnmengen, welche durch eine Herz- oder Nierenkrankheit verursacht sind, nicht angezeigt.
- Vor Beginn der Anwendung sollten hormonelle oder organische Ursachen wie Harntransportstörungen, Entzündungen und Tumore ausgeschlossen werden, welche ursächlich behandelt werden müssen.
- Bei längerer Anwendungsdauer sollten Blutbildkontrollen durchgeführt werden.

Mit der Benutzung des Internetangebots der Deutschen Internet Apotheke akzeptieren Sie folgende Bedingungen. Die Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt, insbesondere sind sie kein Ersatz für eine Beratung oder Behandlung durch medizinische Fachkreise (Ärzte oder Apotheker). Die zur Verfügung gestellte Information stellt weder eine Beratung dar, noch eine Kauf- oder Anwendungsempfehlung von Medikamenten oder sonstigen Gesundheitsprodukten. Die Deutsche Internet Apotheke hat den Anspruch, dass die zur Verfügung gestellten Daten fehlerfrei, unmissverständlich, vollständig und aktuell sind. Schon aufgrund der Datenfülle und des Umstandes, dass das Datenmaterial von Dritten stammt, übernimmt die Deutsche Internet Apotheke, soweit dies gesetzlich zulässig ist, keine Haftung für fehlerhaftes, unvollständiges, missverständliches, veraltetes oder ungültiges Datenmaterial. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Herstellers. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechtlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


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