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L-THYROXIN 150 Henning Tabletten**

Inhalt
100 Stück
Hersteller
SANOFI-AVENTIS DT.GMBH
PZN
02532830
Normgröße
N3
Zuzahlung
5,00 €
Mehrkosten
0,56 €
Verkaufspreis
16,97 €
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Zusammensetzung

1 Stück


Levothyroxin, Natriumsalz150µg
Cellulose, mikrokristallin+
Dinatrium thiosulfat 5-Wasser+
Levothyroxin145.87µg
Maisstärke+
Maisstärke, vorverkleistert+
Natrium carbonat+
Rizinusöl, hydriert+
Silicium dioxid, hochdispers+

Anwendungsbereich

- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
- Vorbeugung einer erneuten Schilddrüsenvergrößerung (Rezidivstruma) nach erfolgreicher Behandlung einer Schilddrüsenvergrößerung ohne Hormonproduktion
- Gutartige Schilddrüsenvergrößerung mit normaler Schilddrüsenleistung
- Unterdrückungs- und Ersatzbehandlung bei bösartiger Zubildung der Schilddrüse, vor allem nach Entfernung der Schilddrüse

Dosierung

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose):
- Erwachsene zu Beginn 25-50mg Levothyroxin-Natrium pro Tag (Steigerung jede 2.-4.Woche um 25-50mg); danach 100-200mg Levothyroxin-Natrium pro Tag
- Kinder zu Beginn 12,5-50mg Levothyroxin-Natrium pro Tag; danach 100-150mg Levothyroxin-Natrium pro Tag
Vorbeugung einer erneuter Schilddrüsenvergrößerung (Rezidivstruma):
- 75-200mg Levothyroxin-Natrium pro Tag
Gutartiger Kropf ohne Hormonproduktion:
- 75-200mg Levothyroxin-Natrium pro Tag
Nach Entfernen der Schilddrüse:
- 150-300mg Levothyroxin-Natrium pro Tag

Anwendungshinweise

- Die gesamte Tagesmenge wird morgens, auf leeren Magen, mindestens 1/2 Stunde vor dem Frühstück unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
- Säuglinge erhalten die gesamte Tagesmenge mindestens 1/2 Stunde vor der ersten Tagesmahlzeit. Hierzu lässt man die Tabletten in etwas Wasser zerfallen und verabreicht die entstehende feine Verteilung (sie ist für jede Einnahme frisch zuzubereiten) mit etwas weiterer Flüssigkeit.

Wechselwirkungen

  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
  • Das Arzneimittel beeinflusst die Wirkung folgender Arzneistoffe bzw. Präparategruppen:
    • Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel):
      • Wenn Sie zuckerkrank (Diabetiker) sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren lassen, vor allem zu Beginn einer Schilddrüsenhormontherapie. Gegebenenfalls muss Ihr Arzt die Dosis des blutzuckersenkenden Arzneimittels anpassen, da Levothyroxin die Wirkung von blutzuckersenkenden Mitteln vermindern kann.
    • Cumarinderivate (blutgerinnungshemmende Arzneimittel):
      • Bei gleichzeitiger Behandlung mit dem Arzneimittel und Cumarinderivaten (z. B. Dicumarol) sollten Sie regelmäßige Kontrollen der Blutgerinnung durchführen lassen.
      • Gegebenenfalls muss Ihr Arzt die Dosis des gerinnungshemmenden Arzneimittels verringern, da Levothyroxin die Wirkung von gerinnungshemmenden Stoffen verstärken kann.
  • Die Wirkung des Präparates wird durch andere Arzneimittel wie folgt beeinflusst:
    • Mittel zur Senkung der Blutfette, Mittel zur Entfernung erhöhter Kaliumkonzentrationen im Blut (Ionenaustauscherharze):
      • Nehmen Sie Mittel zur Senkung der Blutfette (wie z. B. Colestyramin, Colestipol) oder Mittel zur Entfernung erhöhter Kaliumkonzentrationen im Blut (Calcium- und Natriumsalze der Polystyrolsulfonsäure) 4 bis 5 Stunden nach der Einnahme des Präparates ein. Diese Arzneimittel hemmen sonst die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm und vermindern damit dessen Wirksamkeit.
    • Gallensäurenkomplexbildner:
      • Colesevelam (Arzneimittel zur Verminderung einer erhöhten Cholesterinkonzentration im Blut) bindet Levothyroxin und verringert so die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm.
      • Daher sollte das Präparat mindestens 4 Stunden vor Colesevelam eingenommen werden.
    • Aluminiumhaltige magensäurebindende Arzneimittel, eisenhaltige Arzneimittel, Calciumcarbonat:
      • Nehmen Sie das Präparat mindestens 2 Stunden vor aluminiumhaltigen magensäurebindenden Arzneimitteln (Antazida, Sucralfate), eisenhaltigen Arzneimitteln oder Calciumcarbonat ein. Diese Arzneimittel können sonst die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm und damit dessen Wirksamkeit vermindern.
    • Propylthiouracil, Glukokortikoide, Betablocker:
      • Propylthiouracil (Arzneimittel bei Schilddrüsenüberfunktion), Glukokortikoide (Nebennierenrindenhormone, -Kortison") und Betablocker (die Herzschlagfolge herabsetzende und blutdrucksenkende Arzneimittel) hemmen die Umwandlung von Levothyroxin in die wirksamere Form Liothyronin und können somit die Wirksamkeit des Präparates vermindern.
    • Amiodaron, iodhaltige Kontrastmittel:
      • Amiodaron (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) und iodhaltige Kontrastmittel (bestimmte in der Röntgendiagnostik eingesetzte Mittel) können - bedingt durch ihren hohen Iodgehalt - sowohl eine Über- als auch eine Unterfunktion der Schilddrüse auslösen. Besondere Vorsicht ist bei einem Knotenkropf (nodöse Struma) geboten, wenn möglicherweise noch nicht erkannte Bezirke in der Schilddrüse vorliegen, die unkontrolliert Schilddrüsenhormone bilden (Autonomien). Gegebenenfalls wird Ihr Arzt die Dosis des Präparates anpassen.
    • Folgende Arzneimittel können die Wirkung des Arzneimittels verstärken:
      • Salicylate (fiebersenkende Arzneimittel und Schmerzmittel),
      • Dicumarol (blutgerinnungshemmendes Arzneimittel),
      • hohe Dosen (250 mg) Furosemid (harntreibendes Arzneimittel),
      • Clofibrat (Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte),
      • Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen, Mittel gegen Herzrhythmusstörungen).
    • Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung oder zur Hormonersatztherapie:
      • Wenn Sieöstrogenhaltige Hormonpräparate zur Schwangerschaftsverhütung (-Pille") einnehmen oder eine Hormonersatztherapie nach den Wechseljahren erhalten, kann der Bedarf an Levothyroxin steigen.
    • Sertralin, Chloroquin/Proguanil:
      • Sertralin (Arzneimittel gegen Depressionen) und Chloroquin/Proguanil (Arzneimittel bei Malaria und rheumatischen Erkrankungen) vermindern die Wirksamkeit von Levothyroxin.
    • Barbiturate, Rifampicin, Carbamazepin:
      • Barbiturate (Arzneimittel bei Krampfanfällen, zur Narkose, bestimmte Schlafmittel), Rifampicin (Antibiotikum) und Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen) können die Wirkung von Levothyroxin abschwächen.
    • Protease-Inhibitoren (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen):
      • Wenn Sie gleichzeitig Levothyroxin und Protease-Inhibitoren (Lopinavir, Ritonavir) anwenden, sollte Ihr Arzt sorgfältig Ihre Krankheitserscheinungen beobachten und Ihre Schilddrüsenfunktion kontrollieren. Es kann zu einem Verlust der Wirkung von Levothyroxin kommen, wenn dieses gleichzeitig mit Lopinavir/Ritonavir angewendet wird.
  • Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Wenn Ihre Ernährung sojahaltig ist, wird Ihr Arzt häufiger die Schilddrüsenhormonspiegel im Blut kontrollieren. Gegebenenfalls muss Ihr Arzt während und nach Beendigung einer solchen Ernährungsweise die Dosis des Präparates anpassen (es können ungewöhnlich hohe Dosen erforderlich sein).
    • Sojahaltige Produkte können nämlich die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm beeinträchtigen und damit dessen Wirksamkeit vermindern.

Nebenwirkungen

  • Unverträglichkeit der Dosisstärke, Überdosierung
    • Wird im Einzelfall die Dosisstärke nicht vertragen oder liegt eine Überdosierung vor, so können, besonders bei zu schneller Dosissteigerung zu Beginn der Behandlung, die typischen Erscheinungen einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten, z. B.
      • Herzklopfen,
      • Herzrhythmusstörungen, insbesondere Herzrasen (Tachykardie),
      • mit Engegefühl in der Brust einhergehende Schmerzen (pektanginöse Beschwerden),
      • Muskelschwäche und Muskelkrämpfe,
      • Hitzegefühl, übermäßiges Schwitzen,
      • Zittern (Tremor),
      • innere Unruhe, Schlaflosigkeit,
      • Durchfall, Gewichtsabnahme,
      • Kopfschmerzen,
      • Störungen der Regelblutung.
    • Als untypische Erscheinungen können auch Fieber, Erbrechen sowie erhöhter Hirndruck (besonders bei Kindern) beobachtet werden.
  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder die sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
    • Im Falle derÜberempfindlichkeit gegen Levothyroxin oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates kann es zu allergischen Reaktionen an der Haut und im Bereich der Atemwege kommen.
  • Teilen Sie das Auftreten von Nebenwirkungen Ihrem Arzt mit. Er wird bestimmen, ob die Tagesdosis herabgesetzt oder die Einnahme für mehrere Tage unterbrochen werden soll. Sobald die Nebenwirkung verschwunden ist, kann die Behandlung mit vorsichtiger Dosierung wieder aufgenommen werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Gegenanzeigen

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
- Frischem Herzinfarkt
- Akuter Herzmuskelentzündung
- Entzündung von Herzbeutel, -muskel und -wand (Pankarditis)
- Schilddrüsenüberfunktion (Ausnahme: Begleitbehandlung bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) nach Erreichen der normalen Schilddrüsenleistung)
- Unbehandelter Nebennierenrindenschwäche (Morbus Addison)

Schwangerschaft

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Die Einnahme von Schilddrüsenhormonen sollte insbesondere während der Schwangerschaft und des Stillens ohne Unterbrechung durchgeführt werden.
- Eine Gefahr für das Ungeborene ist nicht bekannt.
- Die Schilddrüsenhormone gehen in die Muttermilch über, die Menge reicht aber zur Entwicklung einer Schilddrüsenüberfunktion beim Säugling nicht aus.

Hinweise

- Bei Schilddrüsenunterfunktion und Entfernung der Schilddrüse wegen eines bösartigen Schilddrüsentumors ist die Einnahme meist zeitlebens erforderlich.
- Bei Kröpfen ohne Hormonproduktion (euthyreote Struma) und zur Vorbeugung eines erneuten Kropfes (Strumarezidivprophylaxe) geht die Einnahme über einige Monate oder Jahre, unter Umständen zeitlebens.

Sonstiges

- Beiälteren Menschen, bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße und bei schwerer oder lang bestehender Schilddrüsenunterfunktion ist eine Einnahme von Schilddrüsenhormonen besonders vorsichtig zu beginnen, d.h. eine niedrige Anfangsmenge und diese unter häufigen Schilddrüsenhormonkontrollen langsam und in größeren Zeitabständen steigern.
- Entscheidend für die optimale persönliche Schilddrüsenhormonbehandlung ist die Kontrolle der Schilddrüsenhormonwerte.
- Für die jeweilige Anwendung stehen Tabletten mit abgestuftem Gehalt von 25 bis 200mg Wirkstoff Levothyroxin-Natrium zur Verfügung, so dass meist nur eine Tablette täglich genommen werden muss.
Vor Beginn einer Einnahme von Schilddrüsenhormonen sind folgende Krankheiten auszuschließen bzw. zu behandeln:
- Erkrankungen der Herzkranzgefäße
- Verminderte Funktion der Hirnanhangsdrüse bzw. der Nebennierenrinde (Hypophysen- bzw. Nebennierenrindeninsuffizienz)
- Nicht-kontrollierte Bildung von Schilddrüsenhormonen (Schilddrüsenautonomie)
- Anfallsweise auftretende Schmerzen in der Herzgegend mit Beklemmungsgefühl (Angina pectoris)
- Bluthochdruck
- Bei Erkrankung der Herzkranzgefäße, Herzmuskelschwäche oder Herzrhythmusstörungen ist eine Schilddrüsenüberfunktion, ausgelöst durch das Arzneimittel, zu vermeiden. In diesen Fällen sind häufigere Kontrollen der Schilddrüsenhormonwerte im Blut durchzuführen.
- Bei Schilddrüsenunterfunktion muss geklärt werden, ob gleichzeitig eine verminderte Funktion der Nebennierenrinde vorliegt.
- Die Einnahme des Arzneimittels bei unabhängig funktionierenden oder normal funktionierenden Kröpfen kann zu einer Schilddrüsenüberfunktion führen.
- Frauen mit erhöhtem Osteoporoserisiko sollten zur Vermeidung zu hoher Konzentrationen an Schilddrüsenhormonen im Blut häufiger die Schilddrüsenfunktion kontrollieren lassen.
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