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DORMOCAPS Schlaftabletten**

DORMOCAPS SCHLAFTABLETTEN
Abbildung ähnlich



Inhalt
Normgröße N2
Hersteller BLANCO PHARMA GMBH
PZN 0816724
Grundpreis 0,22 pro 1 Stück
statt  6,44 €
Verkaufspreis 4,35
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Tabletten

Einstoffpräparat - Fertigarzneimittel mit einem einzigen Wirkstoff

Zusammensetzung

1 Tablette

Carboxymethylstärke, Natriumsalz +
Cellulose +
Diphenhydramin 43,75mg
Lactose +
Maisstärke +
Polyole +
Povidon +
Sorbitol +
Stearinsäure +
Talkum +

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend und schlaffördernd.

Anwendungsbereich

Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen.

Dosierung

Vor Beginn einer Behandlung mit Diphenhydraminhydrochlorid sollten gegebenenfalls genau zu behandelnde Ursachen der Schlaflosigkeit abgeklärt werden.
Erwachsene:
- 1mal täglich 25-50 mg Diphenhydraminhydrochlorid
- Die Dosis von 50 mg sollte nichtüberschritten werden.
Bei eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion:
- Reduzierte Dosis
Ältere Menschen:
- BeiÄlteren und geschwächten Menschen, die besonders empfindlich reagieren können, wird empfohlen, die Menge anzupassen.
Kinder unter 18 Jahren:
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 2 Wochen angewendet werden. In der Regel sollte die Behandlungsdauer jedoch so kurz wie möglich sein und nur wenige Tage betragen. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Bei einerÜberdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wechselwirkungen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden/einnehmen bzw. vor Kurzem angewendet/eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Diphenhydraminhydrochlorid darf nicht zusammen mit sogenannten MAO-Hemmern (besitmmte Mittel zur Behandlung von Depressionen) gegeben werden.

Die gleichzeitige Anwendung von diesem Arzneimittel mit anderen Medikamenten, die ebenfalls Diphenhydramin enthalten, einschließlich von solchen, die ausschließlich äußerlich angewendet werden, ist zu vermeiden.

Die gleichzeitige Anwendung mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln, wie Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- oder Narkosemitteln, angstlösenden Arzneimitteln (Anxiolytika), Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen oder Mitteln zur Behandlung von Anfallsleiden (Antiepileptika) kann zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkung führen.

Die sogenannte"anticholinerge Wirkung" von Diphenhydramin kann durch Arzneistoffe mitähnlicher Wirkung wie Atropin, Biperiden, trizyklischen Antidepressiva oder Monoaminooxidase-Hemmern verstärkt werden. Es können eine Erhöhung des Augeninnendrucks, Harnverhalt oder eine u.U. lebensbedrohliche Darmlähmung auftreten.

Die Anwendung von Diphenhydramin zusammen mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann zu verstärkter Müdigkeit führen.

Die gleichzeitge Anwendung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern, z.B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika), bestimmte Antibiotika (z.B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. Magen-/Darmgeschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung bestimmter geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika) oder zu einem Kaliummangel führen können (z.B. bestimmte harntreibende Mittel) ist zu vermeiden.

Diphenhydramin kann bei Allergie-Test möglicherweise die Testergebnisse verfälschen und sollte deshalb mindestens 3 Tage vorher nicht mehr angewendet werden.

Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Während der Behandlung darf kein Alkohol getrunken werden, da hierdurch die Wirkung von Diphenhydramin in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt wird.


Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:   
- Übelkeit   
- Erbrechen   
- Durchfälle   
- Verstopfung   
- Sodbrennen, durch Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Muskelschwäche
- Sehstörungen
- Störungen beim Wasserlassen
Am Folgetag:
- Schläfrigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Benommenheit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Herzerkrankungen, wie z.B. koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen etc.
- Pulserniedrigung
- Epilepsie
- Erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), insbesondere Engwinkelglaukom
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Kaliummangel
- Magnesiummangel
- Vergrößerte Prostata mit Restharnbildung
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verengung im Verdauungstrakt, vor allem an der Speiseröhre (Achalasie) oder am Magen (Pylorusstenose)
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Asthma bronchiale, vor allem keine Anwendung während eines akuten Anfalls
- Eingeschränkte Leberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 14 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Schwangerschaft

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
- Frauen im gebärfähigen Alter sollten das Arzneimittel absetzen, wenn sie schwanger werden möchten oder glauben, schwanger zu sein.
- In einer Studie wurden 599 Mutter-Kind-Paare untersucht. Es gab einen Zusammenhang zwischen der Einnahme des Arzneimittels und dem Auftreten von Gaumenspalten.
- Bei 599 Schwangerschaften, in denen die Mütter während der ersten vier Monate das Arzneimittel einnahmen, wurden 49 Kinder mit Missbildungen geboren.
- Es liegen Hinweise vor, dass die gleichzeitige Einnahme des Arzneimittels und Benzodiazepinen (Temazepam) tödlich für den Embryo sein kann.
- Nach eine längerfristigen Einnahme des Arzneimittels während der Schwangerschaft wurden bei Neugeborenen 2-8 Tage nach der Geburt Entzugssymptome beobachtet.
- Der Wirkstoff geht in die Muttermilchüber und hemmt die Milchbildung.

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sieübermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittelüber längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
- Vorsicht ist geboten bei einer bekanntenÜberempfindlichkeit gegenüber Sorbit oder Fructose (Fruchtzucker). Es können Magen-Darm-Beschwerden ausgelöst werden.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Sonstiges

- Beruhigungsmittel/Schlafmittel sollten nur bei Schlafstörungen von bedeutsamen Schweregrad angewendet werden.
- Nach wiederholter Einnahme von Beruhigungsmitteln/Schlafmitteln kann es zu einem Verlust an Wirksamkeit (Toleranz) kommen.
- Wie auch bei anderen Beruhigungsmitteln/Schlafmitteln kann die Einnahme von dem Arzneimittel zur Entwicklung von physischer und psychischer Abhängigkeit führen. Das Risiko einer Abhängigkeit steigt mit der Menge und der Dauer der Behandlung und ist bei Menschen mit Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenabhängigkeit zusätzlich erhöht.
- Beim Beenden einer Einnahme des Arzneimittels können durch plötzliches Absetzen Schlafstörungen vorübergehend wieder auftreten. Deshalb wird empfohlen, die Anwendung gegebenenfalls durch eine schrittweise Erniedrigung der Dosis zu beenden.
- Nach Einnahme des Arzneimittels dürfen keine Fahrzeuge geführt oder gefährliche Maschinen bedient werden. Auch am Folgetag können sich medikamentöse Ruhigstellung und beeinträchtigtes Reaktionsvermögen noch nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer bzw. im Zusammenwirken mit Alkohol.
Beeinflussung von Laborparametern:
- Das Arzneimittel kann bei Allergie-Tests möglicherweise zu falsch-negativen Testergebnissen führen und sollte daher mindestens 3 Tage vorher abgesetzt werden.

Mit der Benutzung des Internetangebots der Deutschen Internet Apotheke akzeptieren Sie folgende Bedingungen. Die Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt, insbesondere sind sie kein Ersatz für eine Beratung oder Behandlung durch medizinische Fachkreise (Ärzte oder Apotheker). Die zur Verfügung gestellte Information stellt weder eine Beratung dar, noch eine Kauf- oder Anwendungsempfehlung von Medikamenten oder sonstigen Gesundheitsprodukten. Die Deutsche Internet Apotheke hat den Anspruch, dass die zur Verfügung gestellten Daten fehlerfrei, unmissverständlich, vollständig und aktuell sind. Schon aufgrund der Datenfülle und des Umstandes, dass das Datenmaterial von Dritten stammt, übernimmt die Deutsche Internet Apotheke, soweit dies gesetzlich zulässig ist, keine Haftung für fehlerhaftes, unvollständiges, missverständliches, veraltetes oder ungültiges Datenmaterial. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Herstellers. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechtlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


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