Zusammensetzung
1 Stück
| Carmellose, Natriumsalz |
+ |
| Gesamt Kohlenhydrate |
0,07BE |
| Minzöl |
+ |
| Povidon |
+ |
| Saccharin, Natriumsalz |
+ |
| Saccharose stearat |
+ |
| Sorbitol |
+ |
| Talkum |
+ |
Anwendungsbereich
- Halsentzündungen und -schmerzen mit Schluckbeschwerden
- Rachen- und Kehlkopfentzündungen
- Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches.
Die Tabletten enthalten als Oberflächenanästhetikum Benzocain sowie die keimhemmenden und keimtötenden Substanzen Tyrothricin und Benzalkoniumchlorid. Aufgrund dieser Wirkstoffkombination wird dieses Arzneimittel als Mund- und Rachentherapeutikum eingesetzt.
Dosierung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, damit die Tabletten richtig wirken können.
Lassen Sie mehrmals täglich, alle 2-3 Stunden, 1 -2 Lutschtabletten langsam im Mund zergehen.
Behandlungsdauer:
Die Behandlung soll noch einen Tag nach Abklingen der Beschwerden fortgesetzt werden.
Überdosierung:
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist eine Vergiftung auszuschließen und bisher auch nicht bekannt geworden.
Nach Einnahme einer Vielzahl von Tabletten können Magen-Darm-Beschwerden sowie eine vermehrte Methämoglobinbildung (insbesondere bei Kindern) auftreten. Bei Verdacht auf eine erhebliche Überdosierung - vor allem bei Kindern - verständigen Sie bitte einen Arzt.
Als Gegenmaßnahmen werden die Gabe von reichlich Wasser und Kohletabletten sowie gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen gegen Methämoglobinämie durch den Arzt empfohlen.
Anwendungshinweise
Lutschtabletten langsam im Mund zergehen lassen.
Wechselwirkungen
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind bisher keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt geworden.
Nebenwirkungen
In seltenen Fällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen, insbesondere auf para-Aminobenzoesäureester (Benzocain) kommen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Gegenanzeigen
Sie dürfen die Halstabletten nicht anwenden, wenn Sie schon früher überempfindlich auf einen der drei Wirkstoffe (Benzocain, Tyrothricin, Benzalkoniumchlorid) oder einen der sonstigen Bestandteile reagiert haben.
Schwangerschaft
Bislang haben sich keine Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung ergeben. Dennoch sollte eine Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit vorsichtshalber unterbleiben.
Hinweise
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie das Arzneimittel nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Bei einer eitrigen Mandelentzündung mit Fieber ist in jedem Fall vom Arzt zu entscheiden, ob neben den primär notwendigen Behandlungsmaßnahmen, wie z.B. Antibiotikagabe, die Tabletten zusätzlich angewendet werden sollen.
Kinder: Da die sachgemäße Art der Anwendung (Lutschen) bei Säuglingen und Kleinkindern nicht gewährleistet ist, sind die Tabletten nicht für Säuglinge und Kleinkinder geeignet.
Bei frischen Wunden im Mund- und Rachenraum sollte auf eine Anwendung verzichtet werden.
Bei schweren Halsentzündungen oder Halsschmerzen, die mit hohem Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen einhergehen, sollten Sie den Rat eines Arztes einholen.
Patienten mit Neigung zuÜberempfindlichkeitsreaktionen der Haut (allergischem Kontaktekzem) sollten die Anwendung vermeiden, da die Möglichkeit der Sensibilisierung besteht.
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