Zusammensetzung
1 Gramm
| 2-[4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl) phenyl poly (oxyethylen)-2-oxy] ethansulfonsäure, Natriumsalz |
+ |
| Aluminium Magnesium silicat |
+ |
| Docusat, Natriumsalz |
+ |
| Dodecyl (sulfoacetat), Natriumsalz |
+ |
| Edetinsäure |
+ |
| Methylcellulose |
+ |
| Wasser, gereinigt |
+ |
Anwendungsbereich
- Alle Formen der von innen bedingten Akne (Akne vulgaris).
Dosierung
- Zweimal täglich
- Die Anwendungshäufigkeit kann aber je nach Hautempfindlichkeit angepasst werden.
Anwendungshinweise
- Vor Gebrauch schütteln
- Die erkrankten Hautpartien mit Wasser befeuchten und dann die Suspension auf die Haut auftragen und leicht verreiben.
- Bereits nach 1-2 Minuten mit Wasser gründlich abspülen und abtrocknen.
Wechselwirkungen
- Aufgrund des Oxidationsvermögens des Arzneimittels ist mit Wechselwirkungen bei allen oxidationsempfindlichen Substanzen zu rechnen.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Mögliche Nebenwirkungen:
Das Einsetzen der Wirkung kann in den ersten Tagen von Spannungsgefühl und leichter Rötung der Haut begleitet sein. Das bei empfindlicher Haut anfangs leichte Brennen vergeht normalerweise im Laufe der Behandlung. Ein mäßiges Schälen der Haut bleibt während der gesamten Behandlungsdauer bestehen.
In seltenen Fällen kann eine Kontaktallergie auftreten.
Fallsübermäßige Rötung und Brennen länger als 5 Tage anhalten, ist das Medikament abzusetzen und der Arzt zu konsultieren. Wenn diese Erscheinungen abgeklungen sind, kann die Behandlung oft mit weniger häufigem Auftragen fortgesetzt werden.
Gegenanzeigen
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
- Das Arzneimittel darf nicht auf Schleimhäute sowie im Bereich der Mund-, Nasen- und Augenwinkel aufgetragen werden.
- Wegen der hohen Sensibilisierungsrate darf das Medikament nicht auf wunder Haut angewendet werden.
- Bei vorliegen einer Neurodermitis ist das Arzneimittel mit großer Vorsicht anzuwenden.
Schwangerschaft
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Das Arzneimittel sollte in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abschätzung des Nutzen/Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
- Im letzten Monat der Schwangerschaft sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden.
- Der Wirkstoff (Benzoylperoxid) des Arzneimittels wird nachäußerer Anwendung vollständig in der Haut umgewandelt (zu Benzoesäure).
- Es gibt Berichte, wonach bei frühgeborenen Kindern eine Anhäufung des Wirkstoffes im Blut beobachtet worden ist, die möglicherweise durch die verminderte Stoffwechselaktivität der Leber hervorgerufen wurde. Erhöhte Konzentrationen des Wirkstoffes im Blut können zu einer bestimmten Form der Gelbsucht führen (Kernikterus).
- Erkenntnisseüber den Übergang in die Muttermilch nach äußerer Behandlung während der Stillzeit liegen nicht vor.
- Das Arzneimittel sollte in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Abschätzung des Nutzen/Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
Hinweise
- Die durchschnittliche Behandlungsdauer beträgt erfahrungsgemäß 2-5 Wochen.
Sonstiges
- Während der Anwendung mit dem Arzneimittel sollte die behandelte Haut keiner starken UV- Bestrahlung (Sonnenbäder, Solarien) ausgesetzt werden.
- Es sollte keine gleichzeitige Anwendung von anderen irritierenden zuräußeren Behandlung verwendeten Arzneimitteln erfolgen.
- Zu Beginn der Behandlung kann es durch Einsetzen der Wirkung zu leichten Hautreizungen wie Rötung, Juckreiz, Spannungsgefühl, Brennen sowie Austrocknen und mäßiges Schälen kommen. Sollten diese Anzeichen länger als 5 Tage anhalten oder sich verstärken, ist das Medikament abzusetzen und der Arzt zu konsultieren.
- Wegen seiner Bleichwirkung sollte das Medikament nicht an den Augenbrauen, im Bartbereich oder an der Stirnhaargrenze angewendet werden, und es darf nicht mit farbigen Textilien in Berührung kommen.
Therapieabbruch:
- In Einzelfällen kann es zu einer Überreaktion der Haut bei Kontakt mit dem Medikament(Kontaktsensibilisierung) kommen. In diesem Fall sollte das Arzneimittel abgesetzt werden.
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